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Welches Medikament ist das richtige für mein Kind?
 
 
Apothekerinnen und Apotheker stehen Eltern mit Rat und Tat zur Seite

Jede Mutter, jeder Vater kennt das: Das Kind klagt über Schmerzen, fiebert, hat Husten oder Schnupfen. Was tun? Gibt man Medikamente? Wenn ja, welche und wie werden sie richtig dosiert? Die Apothekerinnen und Apotheker wissen Bescheid und beraten täglich junge Eltern, damit die Kleinen bald wieder gesund werden. Apotheken sind eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Kindergesundheit geht – von der Geburt des Babys bis weit über die Pubertät hinaus! Braucht ein Kind ein Medikament, so ist die Beratung der Eltern bei der richtigen Einnahme besonders wichtig. Mit der Verabreichung von Arzneimitteln geht eine große Verantwortung einher. Vor allem wenn es um die Dosierung geht, ist größte Vorsicht geboten: Je nach Körpergewicht und Alter ändert sich die Dosierung des Arzneimittels, die unbedingt einzuhalten ist! Die Apothekerinnen und Apotheker erklären darüber hinaus detailliert, wie eine Dosierungshilfe anzuwenden ist.
„Wichtig ist vor allem, dass bei der medikamentösen Therapie, Kinder nicht als kleine Erwachsene behandelt werden. Arzneimittelwirkungen und Nebenwirkungen können nicht linear von Erwachsenen auf Kinder übertragen werden“,
so Mag. pharm. Maria Böcskör, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Burgenland. „Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass Kindern nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker geeignete Medikamente verabreicht werden.“

„Maßgeschneiderte“ Arzneimittel für Kinder

Was viele nicht wissen: Gerade bei Verschreibungen für Kindern kommt es häufig vor, dass Apothekerinnen und Apotheker Medikamente individuell anfertigen. Salben, Tropfen, Sirupe, Tinkturen, Zäpfchen, Kapseln, Nasen- oder Augentropfen werden in der Apotheke in einem eigenen Labor selber hergestellt. Trotz einer Vielzahl industriell erzeugter Medikamente ist vor allem für kleine Patienten oft eine ganz individuelle Dosierung oder Arzneiform nötig. Besonders bei Kindern gilt der wichtige pharmazeutische Leitsatz „So wenig wie möglich, so viel wie nötig!“