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Demenz kann jeden treffen - Hilfe gibt es auch in der Apotheke
 
In 20 speziell geschulten Stadtapotheken können Sie mehr erfahren.
 
3.000 Menschen in der Stadt Salzburg leiden unter Demenz – mit den Angehörigen sind rund 10.000 Stadtbewohner betroffen. Laut Experten wird sich die Zahl der Demenzerkrankungen bis zum Jahr 2025 verdoppeln. Menschen mit Demenz bedürfen einer besonderen Betreuung und ausreichend Information. Daher haben Salzburgs Apotheken gemeinsam mit dem Institut für Palliative Care und Organisationsethik und der Selbsthilfegruppe Alzheimer Austria das Projekt „Demenzfreundliche Apotheke“ in der Stadt Salzburg gestartet. Intensive interne Schulungsprogramme bei den Apotheken wurden durchgeführt.
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Die Apotheke ist für viele oft die erste Anlaufstelle für Gesundheit. Beratung und Nahversorgung sind die Stärken von Apothekerin und Apotheker. Im täglichen Kontakt mit den Stammkunden bemerkt der „Apotheker um‘s Eck“ daher Veränderungen im Gesundheitszustand oder Vergesslichkeit schon sehr früh. Das erfordert eine besondere Beratung und Betreuung, daher ist es naheliegend die Apotheke als „Schnittstelle“ zu Organisationen und Beratungsstellen für Demenzkranke und ihre Angehörigen zu positionieren. Nur gemeinsam ist es möglich, einen offenen Umgang mit dem Thema Demenz zu fördern und die Gesundheit und Lebensqualität von Betroffenen zu steigern.
Ziel des Projekts – Bessere Vernetzung, um ein Angebot für Demenz zu schaffen
Gemeinsam mit anderen Institutionen und Organisationen aus der Region wird im Zuge der Initiative „Demenzfreundliche Apotheke“ verstärkt auf das Beratungs- und Unterstützungsangebot für Demenzkranke und deren Angehörige hingewiesen. Das Ziel des Projektes ist einerseits die Sensibilisierung für das Thema Demenz in der Stadt Salzburg und andererseits die Schaffung eines breiteren Unterstützungsangebotes für Betroffene. Salzburgs Apotheken nehmen dabei mit ihrer Rolle eine Schlüsselfunktion bei der Information und Beratung zum Thema Demenz ein.
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Die „demenzfreundlichen Apotheken“ der Stadt Salzburg sind am außen angebrachten Logo zu erkennen.

Alte f.e. Hofapotheke - Alter Markt 6
Anna-Apotheke - Siebenstädterstraße 14
Antonius-Apotheke - Itzlinger Hauptstraße 2
Apotheke "Zum goldenen Biber" - Getreidegasse 4
Apotheke "Zum heiligen Geist" - Aigner Straße 50
Apotheke "Zum heiligen Petrus" - Münchner Bundesstr. 116
Apotheke "Zum heiligen Rupertus" - Maxglaner Hauptstr. 13
Apotheke Itzling "Zur Sonne" - Bahnhofstraße 33
Apotheke zum Lebensbaum - Berchtesgadner Straße 35b
Borromäus-Apotheke - Gaisbergstraße 20
Elisabeth-Apotheke - Elisabethstraße 1a
Engel-Apotheke - Linzer Gasse 5
Fürstenallee-Apotheke - Nonntaler Hauptstraße 61
Gnigler Apotheke - Linzer Bundesstraße 30a
Josefiau-Apotheke - Friedensstraße 3
Landesapotheke am St. Johanns-Spital - Müllner Hauptstraße 50
Riedenburg-Apotheke - Neutorstraße 32
Salvator-Apotheke - Mirabellplatz 5
Salzach-Apotheke - Ginzkeyplatz 9
Wolf-Dietrich-Apotheke - Linzer Gasse 78

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Das partizipative Forschungsprojekt „Demenzfreundliche Apotheke“ wurde vom Institut für Palliative Care und Organisationsethik (IFF) der Alpen-Adria Universität Klagenfurt/Wien/Graz entwickelt und wird in enger Kooperation mit der Selbsthilfegruppe Alzheimer Austria und der Österreichischen Apothekerkammer umgesetzt. In Salzburg ist das Projekt außerdem einer der wichtigsten Projektpartner der „Demenzfreundlichen Stadt Salzburg“ im Rahmen der Initiative „Konfetti im Kopf“. Zusätzlich wird das Projekt vom Fonds Gesundes Österreich und der Stadt Salzburg finanziell unterstützt.
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