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Zink: ein wichtiges Spurenelement
 
 
Senioren gelten als Risikogruppe, wenn es um die optimale Versorgung mit Zink geht. Eigentlich steckt das Spurenelement in ausreichendem Maße in Lebensmitteln wie Fleisch oder Getreide, doch bei einseitiger oder unzureichender Ernährung kann es zu Mangelerscheinungen kommen. So sorgt Zink zum Beispiel für ein intaktes Immunsystem, spielt eine wichtige Rolle bei der Wundheilung und ist für einen gesunden Haarwuchs mit verantwortlich. Die Kapazität der körpereigenen Zinkspeicher ist allerdings begrenzt, weshalb man auf eine kontinuierliche Zufuhr über die Nahrung angewiesen ist. Wichtig für Sportler: Bei körperlicher Belastung geht der Zinkvorrat schneller zur Neige. Zinkmangel mit erhöhter Infektanfälligkeit droht! Zinkpräparate aus der Apotheke sowie eine ausgewogene Ernährung empfehlen sich, um einem Mangel an dem Spurenelement vorzubeugen.
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Zink-Gehalt in Lebensmitteln (mg pro 100 g) – Zu beachten ist, dass Lebensmittel mit einem hohen Zinkgehalt nicht unbedingt gute Zinklieferanten sind. Manche Lebensmittel enthalten zwar viel Zink, gleichzeitig aber auch Phytinsäure, die die Zinkaufnahme in den Blutkreislauf hemmt (z.B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte). Andere zinkreiche Lebensmittel sind sehr fettreich und sollten wegen der hohen Kalorienzufuhr nicht in größeren Mengen verzehrt werden (z.B. Nüsse).